Leseprobe: Ergebnisse der Prozessforschung zur Arbeit mit Impulsen, Körperausdruck, Träumen, Gefühlen und Körperbildern


"Die Arbeit mit Träumen, Metaphern und inneren Bildern, wie Körperbilder vermittelt einen Blick auf psychische Prozesse im Hintergrund des Patienten. Dabei stellen Metaphern und Träume eine gute Basis für tiefergehende therapeutische Exploration und Durcharbeitung des Beziehungsgeschehens in der Therapie, wie auch im Leben des Patienten, dar."


Inneres Körperbild

"Zur therapeutischen Arbeit mit inneren Vorstellungen gehört u.a. auch die Exploration des inneren Bildes vom eigenen Körper. Die Erforschung dieses inneren Körperbildes hat beispielsweise besondere Bedeutung bei Patienten, die Essstörungen aufweisen. In einer Serie von Studien setzt sich Clance mit den Prozessen und Effekten erfahrungsorienter Therapien auf das innere Bild des Patienten von seinem Körper auseinander (Clance et al. 1979, 1980, 1994). Clance et al. (1994) untersuchte dabei auch den geschlechtsspezifischen Einfluss von Gestalttherapie auf das eigene Körperbild, die Haltung zum eigenen Körper und die Selbstwahrnehmung. Nachgewiesen wurden positive Veränderungen in Körper- und Selbstwahrnehmung für Männer und Frauen gleichermaßen."
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